Taj Hendrix "Tash" Sultana, die verdammte ein Frau Armee wird 1995 in Melbourne geboren – mit einer Gitarre im Schicksal und Chaos im Blut. Der Großvater drückt ihr mit drei Jahren eine Klampfe in die Hand, und ab da ist eigentlich alles gelaufen. Andere Kinder lernen „Alle meine Entchen“, Tash lernt: Wie sprenge ich später die Musikindustrie im Alleingang? Maltesische Wurzeln auf der Vaterseite, australische Straße vor der Haustür – perfekte Mischung aus Temperament und Trotz. Schon mit 13 stehen sie sechsmal die Woche auf Open-Mic-Bühnen, während andere Teenager noch überlegen, welche Snapchat-Filter ihr Leben retten könnten. Anpassung? Keine Option. Stattdessen: Straßenmusik, Busking, Überlebensmodus.
2016 passiert dann das, was heute jeder vermarktet, aber kaum jemand wirklich erlebt: Ein Video von „Jungle“ geht viral. Keine Marketingarmee. Kein Label-Gott. Nur Talent, Loopstation und rohe Energie. Eine Million Klicks in fünf Tagen. Heute: zig Millionen. Plötzlich kennt die halbe Welt diesen wirren, hypnotischen Sound von dieser Person, die aussieht, als käme sie direkt aus einem alternativen Universum. „Jungle“ landet auf Platz 3 der Triple-J-Charts. Die EP „Notion“ knallt ebenfalls rein. Welt-Tour ausverkauft. Und der Vater kündigt seinen Job, um Roadie zu werden. Familienziel endlich erreicht: Zusammen kaputtarbeiten – aber international.
Tash ist keine normale Musikerin. Tash ist eine musikalische Naturkatastrophe. Gitarre, Bass, Keys, Percussion, Beatmaking, Trompete, Saxophon, Flöte, Mandoline, Oud, Mundharmonika, Panflöte – alles wird live geloopt, gestapelt, zerstückelt und neu geboren. Dazu fünf Oktaven Stimme, irgendwo zwischen Engel und emotionalem Abrisskommando. Live ist das keine Show – das ist ein kontrollierter Nervenzusammenbruch mit Groove. 2018 kommt das Debütalbum „Flow State“. Gold. Platin. Festivalgrößen wie Coachella und Lollapalooza. 500.000 verkaufte Tickets in einem Jahr. Während andere noch versuchen, Spotify-Playlists zu erobern, verkauft Tash ganze Arenen leer.
2021 folgt „Terra Firma“ – geschrieben, produziert, aufgenommen, arrangiert, gespielt. Fast alles. Zwei Jahre Studioeinsamkeit mit gelegentlichen Kollaborationen. Der Sound: erdiger, ehrlicher, weniger Zucker, mehr Wahrheit. Nebenbei haut Tash das Red-Rocks-Amphitheater ausverkauft – 10.000 Tickets in fünf Minuten. Fünf. Minuten. Nach Sugar, neuen Singles und einer kurzen Funkstille kommt 2025 „Milk and Honey“, gefolgt von der EP „Return to the Roots“. Titel ist Programm: weniger Bling, mehr Seele. Weniger Marketing, mehr Maschine.
Nebenbei haut Tash das Red-Rocks-Amphitheater ausverkauft – 10.000 Tickets in fünf Minuten. Fünf. Minuten. Nach Sugar, neuen Singles und einer kurzen Funkstille kommt 2025 „Milk and Honey“, gefolgt von der EP „Return to the Roots“. Titel ist Programm: weniger Bling, mehr Seele. Weniger Marketing, mehr Maschine. Tash Sultana ist keine Popfigur. Kein Produkt. Kein glattgebügeltes Superstar-Poster. Tash ist der Beweis dafür, dass man mit Sturheit, Talent und einer Loopstation die Welt in Dauerschleife schicken kann. Von der Straße in Melbourne bis zu Milliarden Streams. Von Außenseiterin zur musikalischen Ein-Mensch-Industrie. Ohne Plan B. Ohne Maske. Ohne Ausreden. Und genau deshalb funktioniert es.